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11.04.2018, 20:28 Uhr | nane

Ein Weltmeister zu Gast in Westend

Der Kunstturner und Bundestagsabgeordnete Eberhard Gienger im Bürgerbüro Statzkowski

Dieser Mann ist eine lebende Legende. Am Reck. Am Fallschirm. Im Bundestag. Er war 36-facher Deutscher Meister, einmal Weltmeister am Reck (1974) und Bronze-Medaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen 1976 – ebenfalls am Reck. Er sprang über 5100-mal mit dem Fallschirm ab; davon 2500-mal im Tandem. 1994 gar über dem Nordpol und 1999 am Alex aus 210 Meter vom Fernsehturm in die Tiefe. 1975 wurde er zum Fluchthelfer. Seit 2002 sitzt er für die CDU im Bundestag: Eberhard Gienger. Am Mittwoch, 25. April 2018, ist er um 19 Uhr zu Gast im Bürgerbüro Andreas Statzkowski.

Auch mit 66 Jahren ist der Kunstturner aktiv wie eh und je. Im Bundestag vertritt er als direkt gewählter Abgeordneter den Wahlkreis Neckar-Zabel. Fünf Mal gewann Eberhard Gienger für die CDU das Direktmandat in diesem Wahlkreis, der sich über die Landkreise Heilbronn und Ludwigsburg erstreckt. 2017 holte er hier 40 Prozent der Erststimmen.

Gienger ist ordentliches Mitglied im Sportausschuss des Bundestages und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Er ist sportpolitischer Sprecher der Fraktion und Mitglied des Fraktionsvorstandes in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Außerdem ist er Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sport und Ehrenamt, Mitglied der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung sowie Kommunalpolitik. Schon fünf Jahre bevor er in die Union eintrat, war er Mitglied im Arbeitskreis Leistungssport der CDU.

Das Sportgespräch: Ein Hochkaräter zum Auftakt 

Für das Gespräch mit Andreas Statzkowski, dem vormaligen Staatssekretär für Sport, gibt es eine große gemeinsame Schnittmenge bei Sportfragen und den Erwartungen beider zur Sportpolitik der Großen Koalition. Die von MdA Statzkowski im Bürgerbüro geplante Reihe von Gesprächen mit Sportlern über den Sport startet also mit einem Hochkaräter.

Der Name Eberhard Gienger, Sportler des Jahres 1974 und 1978, bleibt auch nach der aktiven Zeit des Kunstturners in der Sportgeschichte präsent: Nach ihm ist der Gienger-Salto benannt; ein Flugelement am Reck bei dem sich der Turner beim Vorschwung vom Reck löst und einen Salto rückwärts mit einer halben Längsachsendrehung turnt, um wieder die Reckstange zu fassen.

Die Zahl seiner Ehrenämter reicht vom Mitglied im Nationalen Olympischen Komitee bis zur Mitgliedschaft im Beirat einer Stiftung für Kinder mit Speiseröhren-Missbildung. Eberhard Gienger ist eben mehr als ein weltbekannter Vorzeige-Athlet. Er ist engagiert und zielorientiert, vor allem aber weiß er, dass Hartnäckigkeit in der Politik ebenso wichtig ist, wie im Sport.

Fluchthelfer Eberhard Gienger

Aber auch das ist Eberhard Gienger; Einer seiner größten Konkurrenten bei der WM 1974 war der Silbermedaillen-Gewinner am Reck, Wolfang Thüne aus der DDR. Ein Jahr später, während der Kunstturn-EM in Bern, verhalf Gienger seinem Sportfreund auf dessen Bitte hin zur Flucht. Gienger versteckte Thüne im Kofferraum seines Opel Manta und brachte ihn über die Grenze in die Bundesrepublik-

Am Mittwoch, 25. April 2018, ab 19 Uhr, können Sie Eberhard Gienger im Bürgerbüro Andreas Statzkowski, Fredericiastraße 9A, 14050 Berlin, persönlich kennenlernen. Bitte melden Sie sich an unter  info@andreas-statzkowski.de oder unter 030 / 644 407 00.

IST WESTEND DER SCHÖNSTE ORTSTEIL BERLINS?
Auf jeden Fall
Joa, ist ganz schick
Es gibt schönere