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13.03.2018, 17:44 Uhr | nane

Lollapalooza-Festival in Westend wirklich problemlos?

Auf Anfrage unseres Abgeordneten Andreas Statzkowski, CDU, sieht der Rot-Rot-Grüne Senat dem großen Musik-Festival gelassen entgegen.

Am 8. Und 9. September findet zwischen 12:00 und 23:00 Uhr im Berliner Olympiastadion und Olympiapark Berlin das Lollapalooza-Festival statt. Eine Musikveranstaltung, die im vergangenen Jahr in Brandenburg durchgeführt wurde und wo es teilweise erhebliche Probleme gab, u.a. bei der An – und Abreise.

Olympiapark für das Lollapalooza-Festival

Deshalb wollte unser Abgeordneter Andreas Statzkowski, CDU, in seiner schriftlichen Anfrage vom Senat wissen, was der hinsichtlich der Lärmbelästigung, des anfallenden Mülls – ganz besonders im angrenzenden Olympiapark - , der An- und Abreise, der Parkplatzmöglichkeiten und der anfallenden Sicherheitsmaßnahmen zu tun gedenkt.

In seiner Antwort sieht der Senat keinerlei Probleme. So heißt es dort:

„Das Festival trifft im Olympiastadion und Olympiapark Berlin auf eine Logistik, die die geringstmögliche Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der genutzten Flächen bietet. Der Ort ist umgeben mit der notwendigen Logistik für die An – und Abreise“.

Zudem befinde sich das Land Berlin seit Oktober 2017 in Gesprächen mit dem Veranstalter bzgl. der Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes. Hier werde auch die Fragestellung von Parkplätzen berücksichtigt. Gleichzeitig gebe es technische Eingriffsmöglichkeiten, um Überschreitungen des Lautstärkepegels regulieren zu können.

Hinsichtlich der Sicherheitsmaßnahmen ist seitens des Senats so frühzeitig noch keine Aussage zu machen. Die Kosten dafür trage der Veranstalter.

Zwei Fragen von Andreas Statzkowski ließ der Senat allerdings offen.

Ob es noch eine Informations-Veranstaltung für betroffene Anwohner gibt. Und wenn, sei da der Veranstalter zuständig.

Und ob es im Sinne eines anwohnerverträglichen Veranstaltungskonzeptes Freikarten gibt. „Diese Entscheidung obliegt dem Veranstalter“ heißt es in der Antwort des Senats.

Dazu Andreas Statzkowski: „Ich fordere den Senat ultimativ auf seiner Verantwortung gerecht zu werden und eine Informationsveranstaltung durchzuführen.“

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